DSL FAQ
Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um DSL!
DSL ist die Abkürzung von `Digital Subscriber Line` (deutsch: digitale Teilnehmeranschlussleitung) und ist eine Übertragungstechnik, mit der schnelle Breitband-Internetzugänge über Kupferdrahtleitungen realisiert werden. DSL erzielt durch früher nicht genutzte Frequenzbereiche der Telefonleitungen zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstelle hohe Datenübertragungsraten von bis zu mehreren Megabits pro Sekunde. ADSL ist eine Variante von DSL und bedeutet `Asymmetric Digital Subscriber Line`. Die ADSL-Technologie nutzt die Telefonleitung, bietet aber in beide Übertragungs-Richtungen verschiedene Geschwindigkeiten - deshalb die Bezeichnung asymetrisch. DSL nutzt andere Frequenzen als das `normale` Telefon oder ISDN. So können beide Dienste dasselbe Kabel nutzen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen oder zu stören. Auf Teilnehmerseite werden die DSL Signale durch einen sogenannten Splitter ausgefiltert und via DSL-Modem zum PC übertragen. Durch DSL-Technik wird die Geschwindigkeit des Internetzugangs im Vergleich zu einer Modem- oder ISDN-Übertragung um ein Vielfaches gesteigert - der normale Telefon- oder ISDN-Anschluss wird so zum Highspeed Internet-Zugang.
DSL Splitter:
Der Splitter dient zur Trennung des DSL- und des Telefon, bzw. ISDN-Signals. Bei einem analogen Anschluss wird der Splitter zwischen TAE Dose und Telefon, bzw. bei einem ISDN Anschluss zwischen TAE Dose und NTBA eingefügt.
DSL Modem:
Das DSL-Modem verbindet den Computer mit dem Internet. Es ermöglicht die DSL typischen hohen Übertragungsraten.
Empfohlen wird mindestens ein PC mit einem Pentium 166 Mhz oder vergleichbarem Prozessor und 32 MB RAM (Arbeitsspeicher) bzw. ähnlich ausgestatteter Apple Mac Rechner sowie mindestens 20 MByte freier Festplattenspeicher. Nutzen Sie Windows NT/2000/XP als Betriebssystem, sollte Ihr Rechner über mindestens 128 MB RAM verfügen. Sie sollten beachten, dass sich die Systemanforderungen je nach der von Ihnen verwendeten DSL-Hardware erhöhen können. Für den Einsatz eines DSL-Modems über Ethernetanschluss brauchen Sie zusätzlich eine Netzwerkkarte. Für die DSL-Nutzung eignen sich Windows 95, 98, ME, NT, 2000, XP, Linux oder Mac OS. Unter Windows 95, 98, ME, NT, 2000 ist für DSL zusätzlich ein separater PPPoE-Treiber notwendig.
Ja. Nicht alle DSL-Modems bieten aber die Möglichkeit des Netzwerkbetriebs mit mehreren Rechnern. Hierzu ist dann ggf. ein DSL-Router erforderlich. Ein solcher DSL Router verbindet mehrere Rechner mit einem gemeinsamen Internet-Zugang und übernimmt auf Anforderung eines angeschlossenen PCs die Einwahl zum Internet-Provider. Steht die Internet- Verbindung, sorgt der DSL Router für die Bündelung bzw. Verteilung der Datenströme zwischen den einzelnen Computern und dem Internet. Alle an den DSL Router angeschlossenen PCs verwenden dieselben Zugangsdaten. Die Anzahl der Computer, die gleichzeitig auf das Internet zugreifen können, hängt von der Anzahl der freien Anschlüsse am DSL Router ab.
Ja. Mit DSL erhalten Sie eine zusätzliche Datenleitung für's Internet. Gleichzeitiges surfen und telefonieren ist somit möglich, auch wenn Sie einen analogen Telefonanschluss haben. Obwohl DSL über die gleiche Leitung läuft wie Ihr Telefonanschluss bleibt der Telefonbetrieb davon gänzlich unberührt.